Fortbildungsangebote

Diese Fortbildung richtet sich an MitarbeiterInnen aus Werk- und Wohnstätten für behinderte Menschen.

 

1.  Beruf und Berufung – Wie kann ich persönlichen Enttäuschungen und  Burnout vorbeugen?

Lernziel:  Verbesserte Reflexion des eigenen beruflichen Handelns


In dieser Fortbildung geht es um Fragen wie

  1. Was waren meine Motive, diesen Beruf zu ergreifen?
  2. Was sind heute meine Motive, diesen Beruf weiterhin auszuführen oder   aufzugeben?
  3. Woran orientiere ich mich bei meinen Arbeitszielen?
  4. Woran messe ich Erfolg und Misserfolg?

 

2.  Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten Behinderter

Lernziele:

  • erwünschtes Verhalten in angemessener Form würdigen
  • nach den Ursachen unerwünschten Verhaltens forschen
  • unerwünschtes Verhalten (anders) bewerten
  • auf unerwünschtes Verhalten angemessen reagieren
  • unerwünschtes Verhalten verändern

3.  Körperliche Symptome als Kommunikationsmittel Schwerstbehinderter

Lernziele:

  •  sich für körperliche Symptome Behinderter sensibilisieren
  •  körperliche Symptome systematisch erfassen  
  • Notwendigkeit der medizinischen Abklärung erkennen
  • Das Symptom als Kommunikationsmittel identifizieren und anders damit umgehen.

4.  Kommunikation mit Eltern / Angehörigen Behinderter

Lernziele:

  • Kontakt halten ohne sich selbst dabei zu überfordern
  • Aktives Zuhören üben
  • eigentliche Anliegen der  Eltern / Angehörigen „heraushören“
  • eigene und Grenzen der Angehörigen erkennen und akzeptieren

5.  Einschätzung von Leistungsvermögen und Verhalten geistig Behinderter

Lernziele:

  • Sensibilisierung für Ressourcen und Leistungsgrenzen 
  • Ableitung von Förderzielen

6.  Entspannen und auftanken – Übungen für das eigene Wohlbefinden

Körper- und Imaginationsübungen, die leicht  zu erlernen sind und in zeitökonomischer  Form auch im Arbeitsalltag angewendet werden können.

 

Organisatorisches:


Es hat sich bewährt, die o. g. Themen in Seminarform zu bearbeiten.
Die Seminare können auch am Wochenende stattfinden.
Die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit der Teilnehmer ist erforderlich.

Lern- und Übungsmaterialien werden von mir zur Verfügung gestellt.
Die maximale Teilnehmerzahl bei einem Seminar sollte 16 nicht überschreiten.
Das Honorar beträgt 90,00 € / 50 min.
Eine Teilnahmebescheinigung  wird ausgestellt.

 

Supervision

für pädagogisches und Pflegepersonal
aus Förderschulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Was wird unter Supervision allgemein verstanden?


Supervision ist die Widerspiegelung beruflichen Handelns.
Ich bevorzuge eine lösungsorientierte Supervision und verstehe darunter nach
Bettina Lohmann (2001) einen gemeinsamen Problemlöseprozess von Supervisand(en) und Supervisor.

Ziel der Supervision ist es, nicht nur über die Unzufriedenheit mit einem Ist-Zustand zu reden, sondern nach Mitteln und Wegen zu suchen, um einen befriedigenden Soll-Zustand zu erreichen.

Wann ist eine Supervision sinnvoll?

Wenn im beruflichen Bereich Probleme auftreten, für die der Einzelne oder die Gruppe selbst bisher keine Lösung gefunden hat.