Hypnose bei Tumorerkrankungen

Hypnose verbindet wie keine andere Therapieform Körper und Seele. Deshalb hat sie sich auch in der Mitbehandlung von Tumorerkrankungen bewährt.
Die  Diagnose „Tumor“ oder „Krebs“ ist für die Betroffenen nicht nur ein körperliches, sondern auch ein seelisches Problem. Angst, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Abhängigkeit von anderen Menschen, Depression,  mitunter auch Wut und Schuld,  sind Gefühle, die oft mit einer solchen Erkrankung einhergehen und den kranken Organismus zusätzlich schwächen.
Die besten Therapieerfolge werden dort erreicht, wo nicht nur der Tumor, sondern der ganze Mensch behandelt wird.

Wozu kann Hypnose bei Tumorerkrankungen angewendet werden?

1. Zur Entspannung und damit zur Verringerung von Angst

2. Zur besseren Verträglichkeit  und Wirkung von Chemotherapie

3. Zur Stärkung des Immunsystems

4. Zum Vorausschauen auf die Zeit nach der Behandlung (Es ist nie zu spät aufzuhören und es ist nie zu spät anzufangen)

Es gibt inzwischen viele Menschen, die ihre Krebserkrankung nicht nur überlebt haben, sondern danach wieder in ein erfülltes Leben zurückgekehrt sind. Ich kenne  mindestens 15 Frauen und Männer persönlich, deren Krebserkrankung 5 Jahre und länger zurückliegt und die entweder erfolgreich in ihren Beruf zurückgekehrt sind  oder anderweitig ein erfülltes Leben gefunden haben.

Das Besondere an diesen Menschen ist, dass sie zum Zeitpunkt der Erkrankung noch etwas vorhatten, Ziele hatten, die ihrem Leben einen Sinn gaben. Unter solchen Umständen ist es offenbar leichter, den Krebs nicht als unabwendbares Schicksal, sondern als eine Art Herausforderung oder auch als wegweisendes Warnsignal zu betrachten.

Aus wissenschaftlichen Untersuchungen weiß man inzwischen, dass es 3 bis 18 Monate vor Ausbruch von Krebserkrankungen bei den meisten Betroffenen schwere Stressoren gab, die das emotionale Gleichgewicht übermäßig stark belastet haben. Deshalb sind nach Ausbruch der Erkrankung neben der medizinischen Behandlung Ruhe und Entspannung das, was die Betroffenen am nötigsten brauchen. Hier ist auch der erste Ansatzpunkt für die Behandlung mit Hypnose gegeben.